LinuxTag2007
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Abstracts für LinuxTag 2007
Projekt: JackLab auf dem LinuxTag
Dies ist der erste Text, den ich bei LinuxTag.org im Contentbereich hinterlassen habe. Hier versuche ich auf eine frische Weise, die Besonderheiten und die Ziele der Community - mal in einem leichten -Markting-Jargon- niederzuschreiben - LinuxTag heisst nämlich auch, -when .com meets .org-
JackLab ist eine Community, die Entwickler, Distributoren und Anwender vernetzt. Gemeinsam werden hier Endanwender orientierte Lösungen für den produktiven Audio/Media Bereich auf Linux erarbeitet und veröffentlicht, etwa als "JAD (JackLab Audio Distribution powered by openSUSE)" unter www.jacklab.org
Die Zukunft von Linux heißt: "Ich kann jetzt schon singen". Das Thema "Linux für Audio Produktion und Musik" ist jetzt relevanter denn je - und noch nie war es Endanwender - orientierter.
Die Tendenz bei JackLab ist steigend -und wir lieben Herausforderungen.
JackLab ist aus der heutigen Audiolinux Szene nicht mehr wegzudenken: Die Community versammelt und vernetzt die Entwickler, die stark auf ein an den kreativen, produktiven Anwender angepasstes Multimedia Linux hinarbeiten. Und hier treffen sich auch audiogeeks, die sich früh genug an Linux ran getraut haben.
So ist das Lab ein internationaler/interdisziplinärer Pool von Ideenträgern geworden, wo durch annähern der Terminologien kommuniziert werden kann - und es klappt hervorragend inzwischen. Hier treffen sich Kernel Entwicklung, Distribution, Anwendungsentwicklung und nicht zu letzt User zu einem Team. Auch der Musiker -der eigentlich nur Musik machen will - die frei sein soll von Sorgen wie: Kernel kompilieren?
Aber man ist sich entgegen gekommen. Und hat was daraus gemacht. Das ist nicht immer leicht - aber mit ein bisschen Durchhaltevermögen und Kontinuität ist doch einiges passiert in der AudioLinux Szene. Eine völlig unbekannte Spezies betritt den Raum: Der kreative Überflieger, DJs, Gitarristen, Podcaster haben AudioLinux entdeckt und bei den ersten Vorreitern ist es bereits ist angekommen.
Die Zeit der notorischen Artefakte elektroakustischer Avantgarde ist heute ein Teppich, auf dem neue Lieder enstehen: Offene Musik für und von Menschen.
Ihr wollt freie Musik? Also bemüht euch auch darum das die Produktionssoftware für Musik frei verfügbar ist und auf offenen Linux aufsetzt.
Verantwortung sich selbst gegenüber und Abwägen: Freie Software und die Künstlerfreiheit, unfrei sein zu dürfen.
JackLab ist zu einer open Community geworden, die dem User völlig freistellt, welches OS er benutzen will. Hier wird keine "Free Software" Religion missioniert, sondern realistisch ausgewertet und gefördert was geht. Und es werden Lösungen gesucht, die die Verschiedenheit der Plattformen überwinden.
Will es aber der kreative Ein/Umsteiger einfach haben, Linux auch im kreativen Bereich mit typischen openSUSE Features zu nutzen -dann könnte "JAD (JackLab Audio Distribution powered by openSUSE)" in Zukunft ein Produkt des Interesses sein.
"JAD (JackLab Audio Distribution powered by openSUSE)" unter www.jacklab.org
Linux Rocks - Vortrag LinuxTag2007
Ich bekam gleich am nächsten Tag ein Email von einem der Maintainer für Vorträge auf dem LinuxTag, und der wünscht sich -eine bunte, laute, beeindruckende Präsentation, die zeigt, dass es in der Musik mehr als nur den proprietären Windows XXXXXXX gibt-
Er will Rock 'n' Roll, ok hab ich gedacht, kann er haben ;). Hab sogleich Hartmut Noack angerufen und mit ihm vereinbart das er sich um die Hardware vor Ort kümmert. Außerdem kommt wahrscheinlich wieder Valentin, "sein" DJ (von der LAC2007). Meine Idee ist es außerdem, eine bekannte Persönlichkeit aus der Musik einzuladen, einige prominente Eingaben den Linux Audio Prozessen zum Verarbeiten zu geben.
Das Linux nicht nur in Serverkellern ein Dasein fristen muss, sondern auch fähig ist, emotionalen Ausdruck in Echtzeit zu verarbeiten , dass mit Linuxrechnern nicht nur elektroakustische Artefakte, sondern auch zeitgemäße Musik möglich ist, das möchte der"Linux Rocks!" Vortrag des jacklab.net Gründers Michael Bohle vermitteln.
In Kooperation mit Musikern und DJs und dem einzigen Anbieter einer komplett AudioLinux PC Lösung in Deutschland, Hartmut Noack (linuxuse.de) wird so eine Session Band Linuxrechner als Instrumente benutzen, oder als Live Processing Tool und zur spontanen kreativen Gestaltung.
Ausgerüstet werden diese Rechner sein mit JAD 1.0.beta1(JackLab Audio Distribution - www.jacklab.org). JAD setzt auf openSUSE auf und strebt an, eine komplette Softwareumgebung für Musiker, Mediadesigner und Produzenten zu bieten.
Kurz und gut: Linux erzeugt diese Klänge virtuell: Aber echte Menschen spielen mit Gitarre, Bass, Keyboards, Turntables und Stimme. Die Musik: Entspannter Chill out, rockige Grooves, spacige Landschaften, fließende Emotionen.
Freie Software trifft freie Formen. Offene Musik für und von Menschen.
Es ist ein spannendes Experiment, das Linux von einer ganz anderen Seite zeigt.
Version 2 von Hartmut:
Das Linux nicht nur in Serverkellern ein Dasein fristen muss, sondern auch geeignet ist, emotionalen Ausdruck in Echtzeit zu verarbeiten , dass mit Linuxrechnern nicht nur technisch orientierte Experimente, sondern jede Art von Musik möglich ist, vermittelt der Beitrag des jacklab.net-Gründers Michael Bohle.
In Kooperation mit Musikern und DJs und dem einzigen Anbieter einer AudioPC Lösung auf Linuxbasis in Deutschland, Hartmut Noack (linuxuse.de/snd) entwickeln wir eine Liveperformance, in der die Praxistauglichkeit von Linux demonstriert wird. Eine Session Band wird Linuxrechner als Instrumente, Live Processing Tool und zur spontanen kreativen Gestaltung beunutzen.
Ausgerüstet werden diese Rechner sein mit JAD 1.0.beta (JackLab Audio Distribution - www.jacklab.org). JAD setzt auf openSUSE auf und strebt an, eine komplette Softwareumgebung für Musiker, Mediadesigner und Produzenten zu bieten.
Linux tut in der Session das, was auch etablierte Softwareumgebungen im Musikbereich tun: es erzeugt und manipuliert Klänge und nimmt sie auf. Das hat man schon vorher gesehen. Wir zeigen allerdings kein Experiment, sondern die Praxis: echte Menschen spielen mit Gitarre, Bass, Keyboards, Turntables und Stimme und nutzen Computer als Teil ihrer Arbeitsumgebung.
Die Musik wird ein möglichst breites Spektrum von musikalischen Formen, Klanglichen Varianten und Nutzungsszenarien in möglichst organischer, abwechslungsreicher und gut hörbarer Form umsetzen. Entspannter Chill out, rockige Grooves, spacige Landschaften, dröhnende Gitarren und Rave-Elektronik, fließende Emotionen: Freie Software trifft freie Formen. Offene Musik für und von Menschen.
Zwischen den Musikblöcken werden praxisorientierte Tools wie Ardour2 (HD-Recording), Seq24(Patternsequencer) und Specimen(Sampler) kurz vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt wird die besonders von Michael Bohle vorangetriebene Integration von auf MacOS X und MS Windows verfügbarer Audiosoftware spielen. Die Jacklab Community arbeitet an einer besseren Intergration von Steinbergs VST / ASIO in Linux. Es werden einige erstaunliche Resultate dieser Arbeit zu sehen sein.
Die Arbeitsweise und das besondere Zusammenarbeits / Netzwerk-Konzept von Linuxaudio werden exemplarisch vorgeführt und in den Musikblöcken live eingesetzt.
Wenn heute von Linux geredet wird, meint das meist einen Server, einen (Corporate)Desktop oder einen "ganz leicht bedienbaren" Ersatz für Durchschnittsnutzer von MacOSX oder MS Windows. In der Präsentation wird Linux von einer neuen Seite gezeigt: als vollwertiges Produktivsystem jenseits der Grenzen von von Office, E-Mail und Webbrowser.
Die SessionBand
Besetzung:
Gitarre, Bass, ElectroDrum, Gesang, DJ, Electrofrickler
(Steht noch nicht fest - wird aber bis dato erledigt sein)

